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Der Untersee



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Camping am UnterseeCamping am Untersee


Die Namensgebung

Es dauerte über als 1'200 Jahre, bis der Bodensee seinen heutigen Namen bekam.

Um 40 n.Chr. nannte der Geograph Pomponius Mela den Obersee «Lactus Ventus» und den Untersee «Lactus Acronus» oder «Acronius».

Plinius der Jüngere bezeichnete den See als «Lacus Brigantiae» oder «Brigantia» nach dem neu gebauten Kastell Brigantium (Bregenz).

Eine weitere Änderung des Namens erfolgte um 830 als der Reichenauer Abt Walahfrid Strabo den See als Lacus Potamos oder Bodamicus beschrieb; vielleicht nach dem griechischen Wort potamos («Fluss»). Allerdings könnte aber damit das Dorf Bodoma gemeint sein, das heutige Bodman am Überlinger See, wo eine karolingische Königspfalz stand. Der Ortsname Bodoma bedeutete (auf dem) Boden" - im Gegensatz zu den Siedlungen, die am Hochufer lagen.

Beim mittelalterlichen Dichter Wolfram von Eschenbach taucht dann zum ersten Mal «bodemsâ» auf, fast genau der Name, mit dem wir noch heute den See benennen.


Der Untersee ein Teil des Bodensees

Der Untersee ist der Teil des Bodensees, der in Konstanz beginnt und bei Stein am Rhein in den Rhein übergeht. Der grösste Zufluss des Untersees ist die Radolfzeller Aach. Der Untersee wird in verschiedene Bereiche geteilt: Der südliche Bereich ist der Rheinsee und wird nicht nur dem Namen nach vom Rhein durchflossen.

Der Rheinsee liegt zwischen den Orten Ermatingen und Stein am Rhein mit einer Seetiefe von bis 45 Meter. Der Gnadensee, im Nordosten des Untersees mit einer maximalen Wassertiefe von 20 Metern, erstreckt sich zwischen Reichenau, Wollmatinger Ried, Allensbach bis Radolfszell. Der Zellersee liegt im Nordwesten, zwischen der Reichenau, Radolfzell und der Halbinsel Höri.

Politisch teilt der Untersee Deutschland und die Schweiz. Am linksrheinischen Ufer im Süden liegt die Schweiz mit dem Kanton Thurgau, im Norden Deutschland. Im Untersee liegt die Insel Reichenau, am Ufer liegen auf deutscher Seite die Festlandsgebiete der Gemeinde Reichenau, Allensbach, Radolfzell, Moos, Gaienhofen und Öhningen. Auf der Schweizer Seite liegen die Gemeinden Triboltingen, Ermatingen, Mannenbach-Salenstein mit Schloss Arenenberg, Berlingen, Steckborn, Mammern und Eschenz.