© Angakkuq

Nächster Vollmond: 06.11.2014
Heute ist Samhain
Breaking News zum Schamanenshop email Impressum
Die Erschaffung der Illusion
NADA PRAMA - Das Universum ist Klang
Was wir wirklich brauchen...
Der Pfad der Erkenntnis
90% unseres Leides.....
Die Kreuzung ist gewählt - der Weg ist klar...
So siehts aus....
Der Wanderdruide
Pfoten-Oase
MABON 2014

Kanufahren

Jungfernfahrt

Kanu Coleman RAM-X 1510. April
Also - so konnte ich dieses Kanu in Aadorf am Karfreitag abholen. Die halbe Nacht schlug ich mir um die Ohren, wie ich dieses Unikum wohl auf meinen kleinen Panda bringen würde - doch dieses Bild sagt ja mehr als tausend Worte.

Kaum Zuhause angekommen, konnte ich es mir nicht verkneifen, das Boot sofort in's Wasser zu lassen und mal schauen ob ich denn das überhaupt noch kann - denn es gab ja mal eine verrückte Wildwasser-Zeit mit dem Kajak. Aber gelernt ist eben gelernt. Nach wenigen komischen Paddelschlägen und ein wenig hin- und hergezitter, durfte dann auch der Hund an Bord. Dieser bekommt ja gleich eine Krise, wenn der Boden schaukelt - aber trotz seinem hohen Alter, hat er das ganz gut weggepackt.

Unsere erste Fahrt ging also von Berlingen nach Steckborn dann über den See auf die deutsche Seite nach Gaienhofen, am Ufer entlang bis Horn und dann wieder zurück nach Berlingen. (Karte zum Untersee)

Der Hund hat dabei ganz interessiert herumgeschaut und sich bemüht so ruhig wie möglich zu sitzen. Perfekt.

Das einzige Übel an der Sache; Nun habe ich kein Platz mehr für mein Auto in der Garage. Blöd.


Osternfahrt

Osterfahrt12. April
Bereits unsere 2. Fahrt mit dem Kanu.

Django hat sich bereits daran gewöhnt, dass es manchmal ein wenig ruckelt und schüttelt. Auch wenn Boote vorbeifahren, weiss er, dass er dann manchmal ein wenig turbulent zu- und hergeht. Mittlerweile hält er sogar schon sein Mittagsschläfchen und geniesst es alleine mit seinem Papi-Schatzeli zu sein.....

Aber auch meine Künste sind nicht ohne. Habe ich das Kanu doch schon langsam ein wenig «im Griff». Auch wenn die Wellen kommen oder mein Hund sich wieder mal schüttelt, kann ich das Boot doch schon recht gut stabilisieren. Auf jeden Fall weiss ich jetzt; Es kommt gut und macht Spass.


Liebesinsel

Liebesinsel15. April
Heute ging es mal rüber Richtung Gnadensee. Zur Halbinsel «Mettnau».

Leicht versetzt im Westen, gibt es noch ein Mini-Inseli mit der Bezeichnung «Liebesinsel». Scheint den Namen verdient zu haben. Wer weiss ???

Nachdem wir dann nach etwa 1 Stunde Paddelarbeit dann endlich auf dieser Halbinsel ankamen, dann traffen wir ....dieses hier.... na sowas aber auch. Dabei wollten wir doch ein Feuerchen machen und ein wenig bräteln. Pech gehabt.


Gut geschlafen

20. April
Mittlerweile ist das Ein- und Auswassern des Kanu reine Routine geworden. Sogar für meinen ach so SchickiMicki-Hund ist das Kanu kein Problem mehr und er freut isch sogar jeweils drauf.

Heute sind wir raus gefahren und in der Mitte des See's einfach eingeschlafen. Natürlich reibe ich mich mit LSF 50 ein - so kann man auch problemlos der Sonne fröhnen. Lästig ist einfach, dass man nach kurzer Zeit schon fast in Steckborn angekommen ist und dann wieder mühsam Seeaufwärts paddeln muss. Aber egal - schön ist es allemal

Speziell ist das Gefühl lange nach dem Kanufahren. Wenn man dann im Bett am einschlafen ist, kann man das Urvertraute Gefühl des herumschaukeln nochmals nachereleben. Es ist das gleiche Gefühl wie im Mutterleib - als man noch keine Sorgen hatte und geschützt im Wasser - dem Urquell der Erde - herumgetragen wurde.


Wind

22. April
So ein schöner Tag - und für eine ganze Woche bestimmt der letzte Tag zum rausfahren mit dem Kanu. - Also Kanu holen, raus auf den See und ein wenig Sein. Ein gutes Buch, ein Feldstecher und ein wenig auf meiner «Tin Whistle» gespielt; Was will man mehr ?

WindDoch da kommt Wind auf ! Nein, nicht schlimm, so ein leichtes Säuseln - aber ganz nah am Wasser - und dieser Wind ist steif und drückt dauernd das Kanu zur Seite.

Nicht so schlimm. Ja, im Gegenteil - so braucht man das Kanu nicht dauernd zu korrigieren, sondern kann einfach paddeln - und dann ist es soweit - der Hund steht auf und bringt alles aus dem Konzept und Schwupp schaut das Kanu in eine andere Richtung. So ein Schmarren - ich bring dieses Boot kaum mehr in die Richtung. Man muss den Kurs ganz genau halten - sonst treibt es einem ab und man ist gleich wieder viele Meter weg vom Ziel.

Okay - Korrektur - einmal um die eigene Achse und weiter geht's - aber der Wind wird stärker und wir kämpfen, kommen kaum voran - immer wieder Korrekturen, und wir stehen sogar fast still. Nach eine halben Stunde Kampf gegen einen leichten Untersee-Westwind geb ich geschlagen auf. Wir fahren zur Anlegestelle «Wildsau» und raus aus dem Wasser. Mir fallen fast die Arme ab.

Na ja - nun fahren wir den Rest auf dem Bootrolli auf der Hauptstrasse zum Hauptanleger. Sind ja nur 100 Meter - und dann sind wir ja schon Zuhause. Die Autofahrer haben so blöd aus der Wäsche geschaut. Ist das denn so Abstrus, dass man ein Kanu auf der Strasse spazieren führt ? Wir sind doch am See - da hat es doch Boote.

Jedenfalls sind wir wieder wohlbehalten Zuhause und geniessen nun eine schöne heisse Tasse Kaffee.....


Regen

04. Mai
Ein Regentag. Schon seit dem Morgen früh. Regen. Am späten Abend macht der Himmel auf und lässt die Sonne durch - und wir - wir gehen ab durch die Mitte und mit dem Kanu raus auf den See.

RegenAuf der Reichenau haben wir einige wirklich hübsche Plätzchen gefunden auf denen man mal ein Feuer machen kann. Aber nicht heute. Da zieht sich was über Radolfszell zusammen.

Wir bleiben noch ein wenig, denn von Westen her scheint die Sonne, die Wolken stehen im Norden - und der Wind ist ruhig.

Nach etwa einer halben Stunde gehen wir wieder ab Richtung Süden, unserem Berlingen. Es windet leicht, aber er liegt hoch, nicht so nah Wasser. Das Kanu läuft prima geradeaus und wir haben ein gutes Tempo. Doch dann spüren wir die ersten Tropfen - der Himmel hat sich verdunkelt und es beginnt zu regnen. Aber was soll es ? Ich paddle ruhig weiter. Es regnet.....

Also diesmal geniesse ich die moderne Technik. Eine heisse Dusche ist jetzt zwingend. Ich friere, denn meine Ausrüstung war nicht auf Regen eingestellt. Mein Regenzeug lag Zuhause. So wird es sicher nicht nass. Ha ha. 12 Grad Celsius und Regen. Toll.

Schön war es trotzdem.


Nessie

19. Mai
Manchmal, wenn man über das Wasser zieht, begegnen einem Wesen aus der Tiefe. Mücken die auf dem Wasser sitzen und Fische die aus dem Wasser springen um diese Mücken zu fangen. Kleine Fischverbände die ihrem Weg folgen - und manchmal sind es ganz spezielle Wesen, welche im Wasser hausen.

NessieDurch Zufall sind wir uns des Weges gekreuzt. Dieses «Ding» unten und wir im Boot oben.

Zuerst dachte ich an einen grossen Fisch, an einen Wels oder einen Hecht, doch dann bemerkte ich, dass sich dieses «Ding» nicht wirklich bewegt. Komisch. Was mag es denn sein ??

Leider war unse spektakuläre Nessie-Entdeckung doch nicht so spektakulär. Aber was soll's. Spannend war es allemal.


Nachthimmel

20. Juli
In diesem verregneten Sommer muss ja jeden Moment nutzen um auf das Wasser zu gehen - und so, wenn es denn schon mal so wunderbares Wetter ist, dann aber richtig.

NachthimmelSo nach acht sind wir losgepaddelt und hatten kein Ziel. Der Weg ist das Ziel - einfach unterwegs sein.

Wir sind an das östliche Ufer der Reichenau gefahren. Da gibt es wahrlich wunderbare Plätze. Zwar mit viel Mücken die einem sofort anfangen auszusauegn - aber trotzdem wunderschön.

Wir haben einfach die Zeit vergessen - und da bemerkten wir, dass die Sonne untergeht und wir noch ein ganz schönes Stück nach zu paddeln haben. Uiii - ein Positionslicht haben wir auch keines - also voll drauf los. Um 22.15 sind wir dann wieder Zuhause angekommen - stockfinster - aber wunderschön auf diesem ruhigen Wasser. Keine Wellen, Spiegelglatt, Lichterspiel. Ruhe.


Vollmond

07. August
Der Wollmond lockt - wenn auch einige Stunden zu spät, steht der Mond noch in seiner ganz Pracht am Himmel. Der letzte sommerliche Vollmond in diesem Jahr. Der Vollmond nach Lughnasadh.

Vollmond nach LughnasadhFrüh Morgens, um halb 5 sind wir losgepaddelt mit dem Ziel die Reichenau zu umfahren. Eine wunderschöne Sommernacht, warm, anschmiegsam und ruhig. Nur gerade 2 Fischerboote trafen wir auf dem nächtlich See. Das war aber auch gut so, denn nur gerade 10 Minuten funktionierten unsere Positionslichter, eh sie ihre Aufgabe aufgaben.....

Sonnenaufgang über der ReichenauAber schon bald hatten wir beide Himmelskörper an den Horizonten. Hinter uns der volle Mond ganz oben am Himmel und vor uns die aufgehende Sonne welche frech und hell durch die Bäume lugte.

Wir suchten ein Platz an welchen wir anlegen konnten um ein kleines Frühstück einzunehmen. Leider aber hatten wir 2 Schwierigkeiten, welche unser Vorhaben leider zum Abbruch zwang. Die Einen Plätze, wunderschön mit Bäumen umringt, friedlich und ruhig, aber total durch Konservendosen, Bierflaschen, Papiere und Schmutz allgemein verdreckt - oder die Mücken hatten den Platz fest im Griff. Also ein paar wenige gehen ja noch, aber wenn die Schwärme schwarz werden - nein Danke.

Weiter zur Bootsdurchfahrt »Bruckgraben«. Imposante Durchfahrt Bruckgraben und wieder voller Mücken (sind auf dem Bild gut ersichtlich - die Biester kommen auch in das Boot und fallen über das Essen, den Hund und mich her).
Jedenfalls eine spezielle Durchfahrt unter der Strasse durch. Erst 1838 wurde ein Damm aufgeschüttet. Die Reichenauer Allee ist Teil der Deutschen Alleestrasse, die auf Rügen beginnt und auf der Reichenau endet.

Wir sind auf dem Gnadensee. Nebel auf dem Wasser, die Sonne am Horizont, Ruhe.

Wir finden eine kleine Anlegerstelle mit einem Rastplatz. Endlich Frühstück. Beim kleinen Spaziergang entdecken wir die Pfarrkirche St. Georg welche aus dem 8. Jhr. stammt - und gleich daneben eine der typischen wunderschönen Blumenwiesen auf der Reichenau - und wie das duftet. Herrlich.Blumenwiese

Nach einer eineinhalbstündigen Rast zieht es uns weiter. Wir fahren Westwärts dem Ufer nach. Entlang von Schilfpartien, knorrigen Bäumen, kleinen lieblichen Wohnsiedlungen und alten Gemäuern. Wirklich viele schöne Plätze. Vorbei dem Strandbad bis zum Westend, dem Ortsteil Niederzell. Mittlerweise schlägt die Turmuhr 10 Uhr. Was denn, schon nach Hause ?

Nein. Wir fahren weiter an das Festland, zwischen Allensbach und Markelfingen und geniessen von da noch ein wenig den See.

Nun aber zieht es uns doch nach Hause. Wird es doch auch langsam heiss und für uns beide nicht mehr so angenehm. Also - geradeaus nach Berlingen. In der Hälfe merke ich aber langsam, dass meine Kräfte schwinden. Habe ich jetzt 5 Nächte durchgearbeitet, letzte Nacht gar nicht im Bett und jetzt über 25 Kilomter am paddeln. Doch, ich komme an meine Grenzen. Also mal eine kleine Schlafpause einlegen und sich von den zarten Wellen einlullen lassen. In mir schaukelt es noch immer.......

13.10 Uhr, Stedi Berlingen. Geschafft. Todmüde. Kanu in Garage versorgen und ab in den Liegestuhl zum schlafen.
Ein wunderbares Erlebnis......


Mabon - zum Herbstbeginn

21. September
Mabon - zum HerbstanfangHeute kam eine liebe Freundin aus dem Appenzellerland mit uns mit. Abermals umfuhren wir die schöne Insel Reichenau.

Gemütlich fahren wir über den See, rüber zu Insel und schlendern entlang des Ufers. Kurz vor der Unterführung zum Gnadensee, machten wir eine kleine Rast mit einem knisternden Feuer und erzählten uns spannende Geschichten.

Später, als wir an einem gut befestigten Steg das Kanu festzurren konnten, gab es dann beim Zuckerbäcker noch feine Streuselkuchen - ich bin mir aber nicht ganz sicher - aber seit daher habe ich mein Traungewicht definitiv verloren - geschmeckt hat es allemal. Wir leben nur einmal. Was soll.

Vielen Dank liebe Carmen - das war ein schöner und sehr kurzweiliger Nachmittag.


Samhain, der Ausflug zum neuen Jahr

01. November
Der neue Tag im neuen Jahr nach SamhainSamhain - das Neujahrsfest - am neuen Tag - eitler Sonnenschein und der See liegt ganz ruhig. Keine Boote. Nichts.

Warm eingepackt und am Boden gut gegen die Kälte isoliert, begaben sich mein treuer Weggefährte mit mir raus auf den See. So ruhig ist das Wasser selten, man konnte sich darin spiegeln - einfach wunderbar.

Wir umfuhren die Berlinger Bucht und suchten uns ein schönes Plätzchen, wo wir ungestört sein konnten. Ein Feuer, ein wärmendes Getränk - und dann machten wir unser Mittagessen bereit. Einfach mal was anderes. Raus auf den See, dann wenn man seine Ruhe hat, dann wenn es einem danach ist. Irgendwo picknicken und sie Seele baumeln lassen.

Das ist wahrer Reichtum.


Freitag der 13.

13. November
Freitag der 13.Nöööö, kein spezieller Tag, 8 Grad Celsius, trocken, leicht nebelig. Zwischendurch mal ein wenig Sonnenschein. EInfach ein schöner langweiliger Herbsttag.

Der Einzige der heute nervt, ist der Hund. Gehorsam scheint ein Fremdwort, Panik, dass er Alleine bleiben muss, schleicht einem dauernd um die Beine, dass man dauernd über ihn fällt. Was 'n' los ????

Frische Brötchen vom FeuerDraussen ist Ruhe, kein Lüftchen, keine kleine Welle - alles Spiegelglatt. Wir steuern abermals das Ufer an um Rast bei Kaffee, frischen Brötchen und warmem Essen vom Feuer zu machen. Traumhaft.

Lange kann man leider nicht draussen bleiben. Wird es doch schon bald Dunkel und die Nebelschwaden werden auch langsam dichter. So gehen die Kanufahrten nicht sehr weit, dafür umso intensiver.


Ein Jahr ist um

02. April
Ein Jahr ist umSeit einem ganzen Jahr sind wir nun raus gefahren. Frühling, Sommer, Herbst und der kalte Winter. (Da dieses Dokument kein «Tagebuch» darstellt, fehlen natürlich viele Fahrten als Beschreibung.) Immer wieder zog es uns hinaus auf den See.
Heute - fast genau ein Jahr später erhalten wir ein Photo, wie wir hineinfahren. Hinein in unseren kleinen idyllischen Hafen am See. Zwischen den Anbindpfählen hindurch, ran an das trockene Ufer.
Mir scheint, dass dieses Abrunden und genau dieses Hineinfahren in den Hafen eine Metamorphose zu meinem Leben darstellt.
Bis diese Veränderung jedoch stattgefunden hat, werden mein Weggefährte Django und ich noch einige Male den See geniessen können.

Für dieses Bild an der Einfahrt, danke ich dem Fotografen Herr Markus Keller. markus-keller-fotokunst.de



Be Blessed - Angakkuq -

nach Oben


Der Wolf fürchtet den Menschen nicht, er meidet ihn nur wegen seiner Falschheit.
CHEROKEE